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Glühbirnenglanz und rauchende Schlote – Nürnbergs 1920er

Stationentheater im Museum Industriekultur


UltramarinfabrikBild zur Veranstaltung
Das Museum Industriekultur bietet die perfekte Kulisse für dieses Stationentheater: Fränkische Brautradition, florierender Hopfenhandel, die blühende Fahrrad- und Spielzeugindustrie. Noble Villen der reichen Geschäftsleute, Freizeitvergnügen in der Altstadt, eine Schänke neben der anderen. Die Amüsiermeile in der Luitpoldstraße lädt ein mit Varietés, Tanzlokalen und Kinos, die Elektrifizierung macht die Nacht zum Tag. Im Gegensatz dazu das Elend der Arbeiter, Aufstände und Streiks, verpestete Luft, beengte Wohnverhältnisse. Die junge Generation im Aufbruch, Emanzipation und Frauenwahlrecht, Autos und Straßenbahn, das Leben wird schneller.

Wie lebte es sich damals, in dieser Zeit zwischen den Weltkriegen, was waren die Alltagsnöte, zeigte sich eine Verbesserung der Lebensbedingungen für die breite Bevölkerung? Der erste Urlaub, Freizeit im Freibad, Kinos, erschwinglich für alle und Heirat aus Liebe. Hatte eine junge Frau jetzt freien Zugang zu Bildung, durfte arbeiten und sich tatsächlich selbst für eine Ehe – oder auch nicht – entscheiden? Anhand von Einzelschicksalen tauchen wir ein in eine spannende Geschichte, in der junge Menschen für ihre persönliche Freiheit und Selbstverwirklichung kämpfen. Doch die Generation der Eltern hat noch andere Werte, die politischen Verhältnisse sind explosiv und das Gefälle zwischen den wohlhabenden Fabrikanten und der großen Arbeiterschaft in Nürnberg ist immens. Wird es ein glückliches Ende geben für das sich liebende junge Paar, zwischen politischem Kampf, Emanzipationswillen und dem gesellschaftlichen Gefälle? Neben diesem packenden Drama wird Dr. Alexander Schmidt die Fakten liefern, um viel Wissen über die Nürnberger Stadtgeschichte, ihre Protagonist*innen, die Hintergründe und Zusammenhänge der gesellschaftlichen und politischen Entwicklung während der Weimarer Republik zu vermitteln. Für einen äußerst unterhaltsamen Abend garantiert das Ensemble des Theaters rote Bühne, welches Tanz, Gesang, Komik und den burlesquen (fast-) Nackttanz von Sweet Chili mit im Gepäck hat.


Besetzung: Julia Kempken, Maria Kempken, Stefan Rieger, Franziska Baumann, Janko Danailow, Alexander Schmidt, Sweet Chili, Alexander Waldherr, Lucy Stein
Regie: Marco Steeger
Autor*innen: Julia Kempken, Dr. Alexander Schmidt
Musik: Marcus „Max“ Stadler
Anmerkung:
Neue Produktion!
FR
18.11.2022
19:30 – 22:00
Weitere Termine
SA
19.11.2022
19:30 bis 22:00 Uhr
SO
20.11.2022
19:30 bis 22:00 Uhr
FR
09.12.2022
19:30 bis 22:00 Uhr
SA
10.12.2022
19:30 bis 22:00 Uhr
SO
11.12.2022
19:30 bis 22:00 Uhr
Alle Termine
Ort der Veranstaltung
Museum Industriekultur
Äußere Sulzbacher Straße 62
90491 Nürnberg
Tel: 0911 / 2313875
Fax: 0911 / 2313470
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Preise
1. Preiskategorie:
Vorverkauf 25 Euro
ermäßigte Preise gelten für Schüler*innen, Studierende, Azubis und schwerbehinderte Menschen
Eintritt 28 Euro
ermäßigte Preise gelten für Schüler*innen, Studierende, Azubis und schwerbehinderte Menschen
Online-Tickets
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Kultur Information
Restkarten an der Abendkasse erhältlich. 50% Ermäßigung dort für Schüler*innen, Studierende, Azubis, FSJler*innen und Bufdis. Freier Eintritt mit Nürnberg- oder Fürth-Pass und für Geflüchtete.
Veranstalter
Theater rote Bühne
Vordere Cramergasse 11
90478 Nürnberg
Telefon: 09 11 / 40 22 13
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Coveranstalter
FreieSzeneNbg e.V.
Pirckheimerstrasse 38
90408 Nürnberg
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Museum Industriekultur
Äußere Sulzbacher Str. 62
90491 Nürnberg
Telefon: 0911 / 231-3875
Telefax: 0911 / 231-3470
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  •  1. Bild: © Theater rote Bühne, Fotograf/-in: Johannes Zeltner
  •  2. Bild: © Theater rote Bühne
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